15.06.06

Mit 5 Spielern und drei Betreuern startete der SV Welper zur U12 NRW-Meisterschaft nach Rüthen (Sauerland). Unter 16 Mannschaften waren unsere Jungs krasse Außenseiter, hatte doch nur Christoph Xu eine DWZ, während die anderen Mannschaften mit deutlich routinierteren Teams antraten.
An Nummer 16 gesetzt, musste unser Team in der Vorrunde gegen Lippstadt, Mönchengladbach und Brackel ran. Gleich in der ersten Runde verloren wir gegen Lippstadt mit 1:3 und mussten lernen, dass meist ein Fehler reicht, die Partie zu verlieren. Nur Fabian Schaller konnte einen Punkt nach Hause bringen.

Im zweiten Spiel gegen Mönchengladbach ging es also schon um alles: nach einer relativ schnellen Niederlage von Emanuel Jess schien ein Sieg dennoch möglich – leider übersah Rene Adyiaman eine Kleinigkeit und damit auch die Partie. Zwar spielte auch Sven Krummsdorf nicht fehlerfrei, aber er kämpfte tapfer weiter und wurde mit einem Sieg belohnt. Christoph Xu versuchte 3.5 Stunden wirklich alles, um zu gewinnen, doch sein Gegner wollte einfach keinen Fehler mehr machen: remis und damit 1.5:2.5 gegen die Möchengladbacher.

Christoph Xu

Damit waren wir ausgeschieden, aber gegen Brackel, gegen die wir bei der Verbandsmeisterschaft noch 0.5:3.5 untergegangen waren, zeigte unsere Mannschaft, was sie drauf hat: mit 3:1 gewann unsere Team gegen den späteren Turnierdritten. Christoph und Sven nutzten die Schwächen der Gegner gut aus und gewannen ihre Partien, Rene und Fabian steuerten remis bei, wobei letzterer durchaus auch hätte gewinnen können.

Fazit: Entwickeln sich unsere Spieler so weiter wie in den letzten Monaten/Jahren, dann können wir mit diesem Team auf NRW-Ebene mithalten. Wenngleich uns im nächsten Jahr Christoph fehlen wird, sollten wir versuchen, uns wieder für diese Meisterschaft zu qualifizieren.



Endstand Vorgruppe 4
Verein DWZ G R V MP BP
1. SF Brackel 1930 (DWZ 1191), 4-2, 6.5
2. LSV/Turm Lippstadt (DWZ 1231), 3-3, 6.5
3. Mönchengladbacher SV (DWZ 1110), 3-3, 5.5
4. SV Welper (DWZ 953), 2-4, 5.5

Das Turnier gewann Hohenlimburg (mit DWZ 1830 am Spitzenbrett!) vor Münster und Brackel.